Mein Equipment für Photo und Video

Hallo allerseits. Wie ihr der Startseite entnehmen könnt, beschäftige ich mich mit vielen unterschiedlichen Dingen, die aber alle irgendwie zusammengehören. Kunsthandwerk, das Produzieren schöner Dinge, hat mich mehr als 30 Jahre beschäftigt und ernährt. Und immer gehörte zur Präsentation natürlich das Fotografieren.

Was ich nutze und welche Meinung und eigene Erfahrungen ich gemacht habe, erfahrt ihr hier. Eingefügt sind sogenannte Affiliate-links. Wenn ihr darüber ein Produkt bestellt, erhalte ich eine kleine Provision, eurer Preis verändert sich nicht. Interessant sind auch die Rezensionen, die ihr bei der Produktvorstellung findet.
Vielen Dank, wenn ihr meine Arbeit auf diese Weise unterstützen möchtet.

Inzwischen haben Video und Fotografie einen immer größeren Stellenwert für mich bekommen und ich habe da auch eine Kamera gefunden, mit der ich seit 3 Jahren äußerst zufrieden bin. Natürlich geht alles noch teurer und sicher auch besser, aber alles was ich an Qualität benötige kann ich mit meiner A6000 von Sony erreichen. Sie hat in meinen Augen ein unschlagbares Preis- Leistungsverhältnis. Natürlich entwickeln sich Kameras immer weiter und wenn man sich die Rezensionen auf You Tube anschaut, hat man das Gefühl, es müsse mindestens alle 2 Jahre eine neue Kamera her.

Da bin ich anders, eine Kamera ist ein Arbeitsgerät und wenn sie mir gute Dienste leistet, dazu klein und kompakt ist und mit besten Bildqualitäten aufwartet, dann ist sie mir lieb und teuer und so etwas wie ein Familienmitglied.

Die gezeigte Kamera ist mit dem Kitobjektiv SELP 1650 ausgestattet, einem kleinen sogenannten Pancake-Objektiv mit interner Bildstabilisierung, einer Blende von 3,5 – 5,6 und einer Brennweite von 16 – 50 mm. Da es sich bei der A6000 um eine Kamera mit APS-C – Sensor handelt, muss man die Brennweite mit 1,5 multiplizieren, um die Brennweite bezogen auf eine Vollformatkamera zu ermitteln. Also entspricht 16 mm einer Brennweite von 24 mm usw..

Das Kitobjektiv wird von vielen kritisch betrachtet. Ich selbst bin damit zufrieden, bei You Tube gibt es ein Video, in dem es mit sehr teuren Alternativen verglichen wird. Schaut es euch an:

Nachdem mein erstes Kitobjektiv nach drei Jahren fast täglicher Verwendung auch bei Regen und fliegendem Sand (ich habe es auch ehrlicherweise nicht gut behandelt) kaputt gegangen ist, habe ich es mir wieder gekauft. Die Brennweite von 16 – 50 mm zusammen mit den 55 – 210 mm SELP55210 decken einen für meine Zwecke optimalen Brennweitenbereich ab. Die Bildqualität ist dabei gut, bei guten Lichverhältnissen bis sehr gut, wenn man die Objektiveigenheiten berücksichtigt und mit Lightroom und Photoshop lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Ich habe es bei Amazon verlinkt, es gibt aber gebrauchte günstige Angebote um die 100,00 Euro.

 

Es gibt eine sehr günstige voll manuelle Festbrennweite für den Sony e-Mount, darüber kann ich aber nur die Erfahrungen anderer Fotografen hinzuziehen. Ich verlinke es trotzdem und ich werde es mir auf jeden Fall kaufen.

Inzwischen besitze ich das Objektiv. Der erste Eindruck:  es ist hochwertig aus Metall gearbeitet, der Blenden- und Fokussierring haben eine für mich angenehme Schwergängigkeit und es sitzt perfekt auf dem E-Mount der A6000. Dazu habe ich ein kleines Video gemacht, ein weiteres folgt, wenn ich genügend Erfahrungen mit dem Objektiv gesammelt habe.                                               Video dazu auf Youtube (englisch)

Manche kritisieren, dass es für das Kitobjektiv keine Sonnenblende gibt. Ich habe dazu ein Video auf You Tube gemacht, denn es gibt da eine sehr interessante Variante. Zunächst braucht ihr einen Adapter zum Einschrauben von 40,5 auf 49 mm. Die Gegenlichtblende wird dann in das Innengewinde geschraubt.

Das Gewinde passt auch für das SELP 55210.

Auch dieses Objektiv liefert gute Ergebnisse. Der Brennweitenbereich von 50 – 210 mm macht läßt sich vielseitig einsetzen. Mit Makrozwischenringen lassen sich beeindruckende Nahaufnahmen machen.

Mit dieser Ausstattung fotografiere ich unter Anderem für Fotolia und Adobe-Stock, sogenannte Microstock -Agenturen und produziere Videos, auch Auftragsarbeiten. (Z.B. für Modedesigner)

Für viele Zwecke braucht man ein Stativ. Für Landschaftsaufnahmen, Zeitraffer und natürlich Aufnahmen nachts empfiehlt sich ein Dreibeinstativ. Mein erstes Stativ, das ich vor fast 40 Jahren gekauft habe, ist superstabil und unverwüstlich, leider aber auch schwer. Also bin ich auf die Suche nach einem günstigen Stativ für die A6000 und meinen Camcorder gegangen und bin auf das Hama Traveller 163 Ball gestoßen. Es ist leicht und vielseitig nutzbar. Ein Video auf meinem YouTube-Kanal zu diesem Stativ findet ihr hier:

Für viele Zwecke ist es dann allerdings doch etwas zu ausladend, wenn man es in voller Höhe benutzt. Zum Beispiel auf Veranstaltungen hat man oft einfach keinen Platz und möchte andere Besucher ja auch nicht unbedingt stören. Für diesen Zweck habe ich mir ein Einbeinstativ mit Fußspinne gekauft, mit dem ich sehr zufrieden bin. Auch hier gibt es ein Video auf YouTube:

Von der gleichen Firma (inzwischen Adlatus) gibt es einen günstigen gedämpften Videoneiger, den ich wahlweise mit einem Kugelkopf benutze. Je nach beabsichtiger Videoaufnahme lassen sich ganz unterschiedliche Kamerfahrten realisieren. Ein Video über die praktische Anwendung ist in Vorbereitung und wird demnächst auf YouTube veröffentlicht.

Bevor es weitergeht mit mehr Ausrüstung zunächst zu meiner Kameratasche. Zuerst habe ich mir einen Diagonalrucksack von Cullmann gekauft, der sehr viel Platz bietet. Da er diagonal mit nur einem Gurt getragen wird, kann man ihn nach vorne ziehen und die Kamera aus einer großen seitlichen mit Reißverschluß versehenen klappe nehmen. Zunächst habe ich das für eine gute Lösung gehalten, allerdings kommt man nicht an das gesamte Innere heran, dazu muss man den Rucksack abnehmen und hinlegen. Das hat mir ganz besonders draussen nicht gut gefallen, da die eine Seite je nach Boden schmutzig wurde und gelitten hat.

Dann fand ich die Cullman Amsterdam Maxima 520 Kameraschultertasche

Da ich für meine Zwecke mit einer Schultertasche besser bedient bin als mit einem Rucksack habe ich sie mir zugelegt.

Warum eine Schultertasche?

Ich ziehe es vor, wenn ich die Tasche ohne sie ablegen zu müssen, einfach nach vorne nehmen kann, sie sich leicht öffnen läßt und ich ohne Probleme an den ganzen Inhalt komme. Und da finde ich diese Tasche ideal. Sie bietet sehr viel Raum, der Einsatz für die Photoausrüstung läßt sich herausnehmen und sie hat raffinierte Innentaschen für Ersatzakkus, Speicherkarten und diverses Kleinzeug sowie zwei Aussentaschen. In den Rezensionen kommt sie gut weg, bemängelt wird manchmal, dass der Boden weich sei. Für mich ist das kein Problem, es ließe sich aber leicht mit einer Einlage aus Pappe oder einem anderen festen Material beseitigen. Auch finden die einen oder anderen die Tasche zu dick. Wenn man viel mitnehmen will und das in einer Schultertasche ist das leicht zu verschmerzen. Natürlich kann man ein Stativ befestigen, das dann quer oben auf der Tasche liegt, ohne das Öffnen zu behindern.

Ich benutze die a6000 sowohl für das Fotografieren als auch für das Filmen. Wenn es um den Ton geht, reichen je nach Inhalt des Videos die eingebauten Mikrofone der Kamera. Für eine bessere Qualität und auch das Aufnehmen von Soundeffekten nutze ich das H1 von Zoom. Da gefällt mir besonders die kleine kompakte Bauweise und die Beschränkung auf wesentliche Funktionen. Ich kann aber auch ein externes Mikrofon anschließen und mit dem Line-out über einen Kopfhörer die Aufnahme kontrollieren. Damit habe ich die Möglichkeit, z.B. ein Rode smartLav-Mikrofon zu verwenden, z.B. bei Interviews oder beim Bloggen. Für Aussenaufnahmen empfehle ich, einen Windschutz zu verwenden, den ich auch verlinke.

Ich habe noch einige günstigere Angebote bei Amazon gefunden, die gute Rezensionen haben. Es handelt sich um Affiliate-Links, wenn ihr darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision, euer Preis bleibt gleich. Vielen Dank für die Unterstützung meiner Arbeit.

Desweiteren benutze ich einen Kameraslider von Commlite. Den habe ich vor ca. einem Jahr für rund 260,00 Euro gekauft, jetzt gibt es ihn leider nicht mehr zu diesem Preis.

Meine Erfahrungen damit:  der Slider ist 120 cm lang, kann in der Mitte und auf beiden Seiten auf ein Stativ geschraubt werden und hat Füße, die an Unebenheiten angepasst werden können. Der Schlitten läuft auf Rollen, der Motor und die Umlenkrolle für den Zahnriemen wird an die Füße geschraubt. Die Spannung des Zahnriemens kann man direkt an der Halterung am Kameraschlitten einstellen, allerdings ist das ziemlich umständlich. Mein Tip dazu: erst den Zahnriemen in die dafür vorgesehene Halterung einsetzen und festschrauben, dann erst die Umlenkrolle am Sliderfuß festschrauben. Wenn man vorher die notwendige Länge ermittelt und entsprechend berücksichtigt hat, hat der Zahnriemen die richtige Spannung.  Der Motor ist ein Steppermotor, wenn man die Geschwindigkeit bis ca. max 10 am Steuergerät einstellt, dreht er sich in kleinen Schritten, wenn man ihn schneller einstellt, wird eine gleichmäßige Sliderfahrt daraus. Ich benutze den Slider für Werkstatt-Tuturials und natürlich für Zeitrafferaufnahmen. In Verbindung z.B. mit einem Syrp-Genie-mini lassen sich interessante Aufnahmen gestalten.

Ein inzwischen unverzichtbarer Bestandteil meiner Ausrüstung: Der kleine praktische motorisierte Kamera Dolly von Andoer.

Infos zu weiterer Ausrüstung folgen, nur Geduld, es gibt da eine ganze Menge.

Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt, schreibt das gern in die Kommentare.