Artikel 13, Kampf um die Meinungsfreiheit im Internet

Der neue Coup gegen ein freies Internet, die Reform des Urheberrechts, insbesondere Artikel 13. Was bedeutet das, einfach erklärt.

Bisher lag die Verantwortung bezüglich der Rechte an den z.B. bei YouTube und anderen Plattformen hochgeladenen Inhalte bei den Kreativen. Im Fall von Urheberrechtsverletzungen mussten sie gerade stehen. Und genau das ist der Knackpunkt. Jetzt sollen die Plattformen selbst verantwortlich gemacht werden was natürlich nahezu undurchfürbar ist. Große Anbieter verwenden auch jetzt schon Uploadfilter, für kleinere Plattformen ist das nicht finanzierbar. Damit werden sie im Prinzip aus dem Angebot verdammt. Was aber zum Beispiel Uploadfilter nicht können, ist das Erkennen von gesetzlich erlaubten Zitaten und Parodien oder ähnlichen Inhalten. Damit wird dem Internet ein großer Teil dessen genommen, was es ausmacht: eine Plattform, in der ausserhalb der großen Medien jeder ein Forum für freie Meinungsäußerung und kreatives Schaffen findet.

Der Entwurf muss aber noch endgültig im EU-Parlament beschlossen werden, noch haben wir Zeit, uns dagegen zu positionieren. Unterschreibt die Petition, laßt nicht zu, dass im Interesse von Lobbyisten das Internet zu einem unfreien Raum wird. Hier geht es zur Petition.

Einer, der sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und mit seiner Kanzlei einen Youtube-Kanal betreibt ist der Rechtsanwalt Christian Solmecke. Ich verlinke ein aktuelles Video zu dem Thema, schaut es euch an und bildet euch eure eigene Meinung. Zum Video.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.