Tango bei der Lichtklangnacht 2018 im IGA-Park Rostock

Im letzten Jahr, 2017, gab es das erste Mal Tango während der Lichtklangnacht im IGA-Park. Wer dabei war, erinnert sich an eine schöne Athmosphäre, aber auch Regenschauer, eine nasse Tanzfläche und das Bemühen aller Tänzer und Zuschauer, trocken zu bleiben. Trotz Allem hinterließ die Veranstaltung das Gefühl, das wollen wir wieder haben.

Dank Tango am Meer aus Rostock war es dann am Samstag, dem 18. August, wieder soweit. Die Tänzer, die sich nicht rechtzeitig angemeldet hatten (die durften nämlich umsonst das IGA-Gelände betreten) wurden pünktlich um 19:30 von Matthias am Eingang A abgeholt, so dass es auch für sie umsonst war.

Bei der Tanzfläche direkt am Museumsschiff hieß es dann ersteinmal, nicht nur auf die Tänzer zu warten, sondern auch, die Tanzfläche, die aus einem festem beschichteten Karton bestand, vorzubereiten. Matthias und zwei seiner Freunde zeigten da eine beindruckende Perfomance.

Währenddessen trafen die Tänzer und interessiertes Publikum ein und schließlich füllte sich auch die Tanzfläche.

Und es begann ein wunderschöner Tangoabend mit einer sehr gelungenen Mischung von klassischen und modernen Tangos, die Gaby aus Schwerin zusammengestellt hat und damit dafür sorgte, dass die Tanzfläche immer voll war.

So kamen die Tänzer aber auch die vielen Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Im Vorfeld war dafür gesorgt worden, dass es genügend Stühle für alle gab, ein besonderer Dank gebührt deshalb auch den Organisatoren der Lichtklangnacht, die das bedacht hatten, aber auch für das richtige Licht sorgten und immer zur Stelle waren, wenn sie gebraucht wurden.

Erst nach Mitternacht ging ein wunderschöner Tangoabend zu Ende und wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Vielen Dank an Matthias und sein Team von „Tango am Meer“.

Ein Video über die Veranstaltung ist auch in Arbeit und wird in Kürze auf meinem YouTube-Kanal zu sehen sein.

Tango lernen von Anfang an Nr. 7

Endlich konnten wir die Folge 7 fertig stellen, veröffentlicht auf YouTube am 14. August. Diesmal geht es um das Sandwich. Vielen Dank an Nicki, die mich so wunderbar unterstützt. Wenn die Zeit es zuläßt, soll ca. alle 14 Tage ein neues Video entstehen. Wenn euch etwas besonderes interessiert, ihr gern Tips für bestimmte Bewegungsfolgen (ich mag das Wort Figuren nicht, klingt so auswendig gelerntes abzutanzen) haben möchtet, schreibt es gern in die Kommentare oder als Kommentar direkt unter das Video auf meinem YouTube-Kanal. Wir werden das dann auf jeden Fall berücksichtigen.

Und hier ist das Video:

Braucht man einen ND-Filter für die Fotografie oder zum Videodreh?

Die Frage läßt sich klar beantworten: nein, man braucht so einen Filter nicht unbedingt. Wenn man Langzeitbelichtungen machen möchte, kann man sich ein simples Prinzip zunutze machen: möchte ich 10 Sekunden lang belichten, kann ich auch 10 einzelne Aufnahmen von jeweils 1 Sekunde machen, die ich dann in Photoshop miteinander verrechne. Das Ergebnis ist das gleiche. Nur eben ein wenig mehr Arbeit in der Entwicklung. Von Sony gibt es da eine App namens glatte Reflexion, die ich in meiner A6000 installiert habe.

Beim Videodreh habe ich diese Möglichkeit natürlich nicht, deshalb habe ich mir gerade einen variablen ND-Filter von ZOMEI zugelegt, der sich von ND 2 – ND 400 stufenlos verstellen läßt. Wichtig wird der Filter dann, wenn ich offenblendig filmen möchte, bei 24 oder 25 fps mit 1/50 eine relativ lange Verschlusszeit habe und bei hellem Licht Überbelichtungen vermeiden möchte. Den Filter stelle ich in einem Youtube-Video vor, in Kürze werde ich auch über meine Erfahrungen mit speziell diesem Filter berichten.

Ihr könnt den Filter direkt über den obigen Affiliate-Link bestellen, ich erhalte dann eine kleine Provision von Amazon. Wenn es Fragen zu dem Filter gibt, schreibt es gern in die Kommentare. Wenn ich ein wenig Erfahrungen mit der Qualität und Handhabung gesammelt habe, gibt es ein entsprechendes Video auf meinem YouTube-Kanal.

Ein neues Video aus der Reihe: Tango von Anfang an

Die Idee:

Tango lernen von Anfang an, das heißt, auf einfache Art dem Tango den Nimbus des komplizierten nehmen und jeder(m) die Hürde des Anfangens zu verkleinern. Ich verstehe Tango als eine Sprache in der es erfreulicherweise gar nicht so viele Buchstaben gibt. Wir machen Schritte, vorwärts = ein Buchstabe, seitwärts = ein zweiter, wir drehen uns, ein dritter und so weiter…aber so viel weiter geht es gar nicht. Wenn wir das ersteinmal verstanden und als Fähigkeit erlernt haben, geht es letztendlich dann mehr darum, wie man etwas macht, wie man Musik in Bewegung verwandelt. Genau genommen sind bei jedem Tanz immer drei Parteien beteiligt, Führende(r), Folgende(r) und, genauso wichtig, die Musik. Mein persönliches Empfinden beim Tanzen: wenn meine Tanzpartnerin und ich uns harmonisch in der Musik bewegen können, die Stimmung eines Tango, einer Milonga oder eines Waltzes aufnehmen und in unseren Tanz einfließen lassen können, dann ist es wie fliegen. Wenn wir dann auch noch unser Umfeld im Auge behalten und wissen, wo wir sind und die anderen Paare, dann haben wir die Chance zu tiefen Erlebnissen.

Wie das alles geht, worauf man achten sollte, das ist das Thema der kleinen Videoreihe „Tango von Anfang an“ auf YouTube. Folge 6 habe ich soeben veöffentlicht.

Hier geht es um die unterschiedlichen Tanzhaltungen, in weiteren Videos um allerlei Spielereien, nach dem die ersten 6 Videos die Basis zum Thema hatten.

Wenn ihr Anregungen habt, vielleicht eine andere Meinung, schreibt gern einen Kommentar hier auf dieser Webseite oder direkt bei YouTube unter das Video. Ich gebe hier meine Erfahrungen und Meinung wieder und freue mich, andere Ansichten kennenzulernen.

Tangowochenende in Rostock 26 und 27. Mai 2018

Am 26. und 27. Mai hatten wir wieder das Vergnügen, Susanne und Rafael aus Berlin zu Besuch zu haben. Neben den workshops haben sie uns an der abendlichen Milonga bei Tango am Meer in der Altstadt von Rostock mit ihren schönen Tänzen erfreut.

Ganz besonderen Dank an Matthias und sein Team, die es mal wieder geschafft haben, eine wundervolle Athmosphäre zu zaubern. Natürlich gibt es Videos von den vorgeführten Tänzen. Das erste wurde bereits am Sonntag veröffentlicht.

Weitere Videos folgen in Kürze. Wenn ihr diese schönen Videos nicht versäumen möchtet, schaut euch meinen Youtube-Kanal an, besser noch, abonniert ihn, neben Tango-lehrvideos findet ihr dort viele Auftrittsvideos auch von früheren Veranstaltungen in Rostock und Berlin. 

Rapsblüte beim Hütter Wohld.

Was für ein Wetter. Am letzten Wochenende zog es mich zum Hütter Wohld nahe bei Rostock. Eingeweihte kennen es sicher. Ein wunderschönes Waldstück, durchzogen von früheren Fischteichen einer Klosteranlage. Jetzt gibt es dort ein Fischrestaurant mit Fischteich, kleiner Galerie und der Möglichkeit, in einer schönen Gartenanlage mit Blick auf ein Herrenhaus und einen kleinen See zu sitzen und sich kulinarisch zu verwöhnen. Zur Zeit stehen die Rapsfelder in voller Blüte, wer sich lieber in etwas kühleren Gefilden aufhalten möchte, findet romantische Wanderwege im Wald, immer wieder mit Blick auf die alten Fischteiche.

Tango tanzen lernen von Anfang an.

Im letzten Jahr begann ich eine Videoreihe auf Youtube „Tango von Anfang an“. Die ersten zwei Videos konnten wir ziemlich schnell produzieren, dann haben andere Aufgaben meinen Tagesablauf bestimmt. Vor einer Woche allerdings haben wir, das sind Nicole, die mich dabei unterstützt hat und ich das dritte Video gedreht und hochgeladen. Weitere Videos sollen in ungefähr  14-tägigem Rythmus folgen.

In Gesprächen mit überwiegend Nichttänzer(inne)n, höre ich immer wieder, dass Tango so kompliziert sei und viele trauen sich auch aus diesem Grund gar nicht erst, es einmal auszuprobieren. Dabei macht es nicht nur Spaß, sondern ist ein überragendes Training für unseren Gleichgewichtssinn, das Körpergefühl, letztendlich für soziale Kompetenz im Umgang miteinander und insbesondere zwischen Mann und Frau und, nicht zu unterschätzen, eine ausgezeichnetes Training  für unser Gehirn. Nicht umsonst werden Tangotanztechniken als Therapie eingesetzt.

Zusätzlich habe ich begonnen, die Abläufe beim Tango grafisch darzustellen. Das ist gar nicht so einfach, aber vielleicht habe ich da ja den richtigen Weg gefunden. Auch das möchte ich fortsetzen, um physikalische Vorgänge beim Tanzen visuell sichtbar zu machen.

Die erste Folge seht ihr in diesem Beitrag:

Wenn ihr Anregungen habt oder Verbesserungsvorschläge, schreibt es gern in die Kommentare, ich werde das natürlich bei der Weiterentwicklung dieses Unterrichtsmaterials berücksichtigen.

 

 

 

Meike Objektiv 35mm, F 1.7, wie schlägt sich dieses günstige Objektiv?

Seit einiger Zeit besitze ich das Meike Objektiv 35mm F 1.7 für APS-C Sensoren, das zur Zeit für ca. 89,00 Euro angeboten wird. Da ist es natürlich klar, erst einmal herauszubekommen, wofür es sich besonders eignet. Das komplett aus Metall hochwertig verarbeitete Objektiv ist voll manuell, Blenden- und Fokussierring haben keine Rastpunkte und lassen sich mit einem für mich angenehmen Widerstand bedienen. Ab ca. 30 cm lassen sich Objekte scharf fokussieren, bei Blende 1,7 liefert das Objektiv ein sehr schönes weiches Bokeh. 35 mm umgerechnet auf Vollformat ergeben für die A6000, A6300 und A6500 eine Brennweite von genau 52,5 mm (Cropfaktor x 1,5), das Objektiv eignet somit gut für Portraits ohne Verzerrung der Proportionen.

JPEG aus RAW, ISO 100, F 2.0, 1/250
entwickelt mit Lightroom
ISO 100, 1/2500, F 1,7 unbearbeitet (aus RAW)
bearbeitet

Diese RAW-Bilder habe ich zum Vergleich jeweils unbearbeitet und mit einer leichten Bearbeitung aus Lightroom exportiert.

Entstanden sind sie am Strand in Torfbrücke, nicht nur die Rostocker werden diesen Strandabschnitt gut kennen. Ich wollte dort fotografieren, insbesondere wollte ich Aufnahmen für ein Zeitraffervideo erstellen.

Das Scharfstellen mit Fokuspeaking funktioniert beim fotografieren gut, da das Objektiv aber keine Bildstabilisierung hat, sollte man eine relativ kurze Belichtungszeit wählen. Für mich beginnt das ab ca. 1/60, wer keine so ruhige Hand hat wird aber ab 1/100 aufwärts gute Ergebnisse erzielen. Bei guten Lichverhältnissen hat man sowieso keine Probleme.

Mein Fazit (vorläufig):

Für das Fotografieren auch bei schlechten Lichtverhältnissen ist das Objektiv gut geeignet, die Bildschärfe ist in Ordnung und es lassen sich sehr schöne Freistellungen von Objekten und Personen erzielen. Für die Landschaftsfotografie sind weitwinkligere Objektive natürlich besser geeignet, da bietet Meike ein 12mm Objektiv für rund 200,00 Euro an.

Dieses Objektiv hat sehr gute Kritiken, schaut es euch auf Amazon an. (Dieser Link ist ein Affiliate-Link, wenn ihr über ihn etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision, euer Preis ändert sich nicht. Das ist eine kleine Unterstützung für meine Arbeit, für die ich mich bedanke.)

Zurück zum 35mm Objektiv:

für den Videodreh bedarf es einiger Übung, wenn man die Möglichkeiten voll ausreizen möchte. Es hat keinen internen Bildstabilisator, mit der sich Verwacklungen ausgleichen lassen. Es lassen sich aber Techniken erlernen, mit denen man trotzdem sehr ruhige Kamerafahrten hinbekommt, sehr hilfreich ist da auch ein Einbeinstativ und natürlich ein ganz normales Stativ mit drei Beinen. Der Fokusring läuft mit einem für mich angenehmen Widerstand sehr weich, es lassen sich schöne Schärfezieher erreichen. Da der Weg von Anschlag zu Anschlag aber sehr lang ist, muss man auch da erstmal üben.

Für Tutorials und die meisten anderen Videos werde ich weiterhin das Kitobjektiv 1650 benutzen, da mir da der Autokus wichtig ist. Für besonderes Footage bietet mir das Meike-Objektiv sehr schöne Gestaltungsmöglichkeiten, die mit dem Kitobjektiv nicht machbar sind, also ist es eine sehr interessante Bereicherung. Für Landschaftsfotografie ziehe ich in den allermeisten Fällen ein Weitwinkelobjektiv vor, da werde ich mich auf jeden Fall um das 12-mm Objektiv kümmern. Wenn ihr bereits Erfahrungen damit habt, teilt es mir im Kommentarfeld mit, ich würde mich sehr darüber freuen. Natürlich könnt ihr das auch auf meinem YouTube-Kanal tun.  Dort habe ich bereits ein Video zum Meike 35mm veröffentlicht.

Schnee satt pünktlich zu Ostern

Eigentlich hoffte ich, nach den letzten schneefreien Tagen, dass der Winter sich verabschiedet hat. Aber weit gefehlt. In der Nacht zu Ostern wurde ich wach und schaute aus dem Fenster. Es ist nicht das erste Mal, dass Schnee zu Ostern fiel aber doch eine Weile her. Erinnert ihr euch an das letzte verschneite Osterfest? Schreibt es gern in die Kommentare.